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Studie der Varkey-Stiftung - Lehrerberuf hat ein miserables Image

(BvLB) BvLB fordert Maßnahmen zur Verbesserung des Lehrerimages

Der Lehrerberuf hat in Deutschland das mieseste Image in ganz Europa. Lediglich jeder Fünfte würde seinem Kind empfehlen, Lehrer zu werden. Nur 22 Prozent der Deutschen meinen, dass Lehrkräfte von den Schülerinnen und Schülern respektiert werden.

„Lehrkräfte erbringen tagtäglich Höchstleistungen vor, im und nach dem Unterricht. Mit dem Beruf geht eine ungeheuer große Verantwortung einher. Das Engagement und die Belastung der Lehrkräfte müssen in der Öffentlichkeit stärker gewürdigt werden“, so die beiden Bundesvorsitzenden Maiß und Straubinger.

„Die Klassen an beruflichen Schulen sind in den letzten Jahren zunehmend heterogener geworden. Eine Unterrichtsstunde erfordert intensive Vorbereitungen, da die Lehrkräfte auf die Lernenden individuell eingehen müssen und wollen. Dazu kommen weitere Herausforderungen wie Inklusion, Digitalisierung der Bildung u.a. Nach der Studie der Varkey-Stiftung führt dies zu Arbeitszeiten von mehr als 45 Stunden“, führt Bundesvorsitzender Joachim Maiß aus.

„Unsere Lehrkräfte, die diese umfangreichen Aufgaben bewältigen, haben höchsten Respekt und Dank verdient. Hier besteht höchster Handlungsbedarf, um auch in Zukunft an beruflichen Schulen einen erfolgreichen und zukunftsorientierten Unterricht sicherzustellen. Wir brauchen mehr junge Menschen, die sich für ein Lehramt an beruflichen Schulen entscheiden“, so Bundesvorsitzender Eugen Straubinger.

Die Bedingungen für die Lehrkräfte an beruflichen Schulen müssen sich spürbar verbessern. Dazu zählen eine Verringerung der Unterrichtsverpflichtung, kleinere Klassen, bessere Beförderungsmöglichkeiten usw. „Lehrkräfte brauchen Leistungsanreize. Mit dreißig Jahren in eine Gehaltsgruppe einzusteigen, die man mit 60 immer noch hat, ist nicht besonders motivierend. Es bedarf eines Systems an Beförderungen und es sollte Prämien und Zulagen geben“, fordert Maiss

„Materielle Anreize sind wichtig. Lehrkräfte wollen jedoch vor allem Anerkennung. Dann und wann spricht ein Bundespräsident diese aus. Aber das reicht nicht! Es ist jetzt Handeln angesagt. Wir setzen auf die Politik, wir erwarten eindeutige politische Signale“, so Straubinger.

 

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Der Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung e.V. vertritt in Deutschland über 39.000 Lehrerinnen und Lehrer.

 

Fortführung Gespräche „Zukunftssichere Landesverwaltung“

(dbb) Am 30. Oktober trafen sich Landesregierung und die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes um den seit 2012 geführten Dialog weiterzuentwickeln.
dbb-Landeschef Ewald Linn kritisierte zu Beginn des Gesprächs, dass die am 19. September 2017 geeinigten Ergebnisse zur Agenda der Jahre 2017-2022 nur sehr zögerlich umgesetzt werden. Lesen Sie hier den ganzen Beitrag.

Reisekosten bei Klassenfahrten

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Mehr Geld zur Lehrerunterstützung ab 2019

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BvLB lehnt AfD-Onlineportale für Beschwerden über Lehrkräfte ab

(BvLB) Lehrkräfte dürfen nicht an den Pranger der AfD
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