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Bilanz zum "Saarländischen Weg" gezogen

Bilanz zum "Saarländischen Weg" gezogen

(dbb) Im achten Spitzengespräch seit 2012 haben Landesregierung und Gewerkschaften Bilanz der bisher erreichten Ziele des Projektes „Zukunftssichere Landesverwaltung" gezogen. Die meisten Themenfelder aus dem Arbeitsprogramm seien abgearbeitet, stellte der dbb saar dazu am 20. September 2016 fest.Der bisherige Weg des Dialogs ("Saarländischer Weg") zwischen Landesregierung und gewerkschaftlichen Spitzenorganisationen sei für die Beschäftigten und insbesondere für die Beamtenschaft angesichts der schwierigen Haushaltslage des Landes bisher von Vorteil. Für den dbb Landesbund gab es dabei wichtige Aufgaben zu bewältigen. Der von der Landesregierung beschlossene Stellenabbau sowie die weitere Personalentwicklung mussten einer umfassenden Aufgabenkritik unterzogen werden. Weitere Einschnitte bei den Beschäftigten waren zu verhindern. Die Teilhabe an der allgemeinen Einkommensentwicklung bei den Beamten und Versorgungsempfängern sowie der Verbleib des Saarlandes in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sollten gesichert, Arbeitsbedingungen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden.Schwierigster Umsetzungsprozess bleibe der Abbau von 2.400 Stellen bis zum Jahr 2020 beziehungsweise 2022, um den Haushalt um 120 Millionen Euro zu entlasten, so der dbb saar. Die veränderte Bevölkerungsentwicklung, der Flüchtlingszustrom sowie die gestiegenen Anforderungen im Bereich der inneren Sicherheit machten eine mittelfristige Personalverstärkung erforderlich.

Neuer Vorstand des vlbs

Neuwahl des vlbs-Vorstandes

Auf der diesjährigen Landesvertreterversammlung am 17.03.2016 wurde Josef Paul (BBZ Sulzbach) erneut zum Vorsitzenden gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind Marion Thewes vom BBZ St. Ingbert und Bernd Haupenthal vom TGBBZ Dillingen.

 

Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden wie folgt gewählt:

Sibylle Thiel (BBZ Sulzbach) - Schriftführerin

Reinhard Metz (BBZ St. Ingbert) - Kassenführer

Gabi Triem (SBBZ Saarbrücken) - Frauenvertreterin

Beisitzer:

Siggi Zimmermann (TGBBZ Dillingen) - Vertreter für die schwerbehinderten Lehrkräfte

Mathias Pohl (TGBBZ Dillingen) - Pressereferent

Oliver Lutz (BBZ Sulzbach) - Beisitzer für Fragen der Schul- und Bildungspolitik sowie der Lehrerbildung

Patrick Saar (TGBBZ Dillingen) - Dienstrecht

Siegfried Mayer (Technischer Lehrer im Ruhestand) - Beisitzer der Beamten des Gehobenen Dienstes und auch Beisitzer für die Ruhestandsbeamten und der Hinterbliebenen

 

Seminar für Technische Lehrer in Fulda

Siegfried Mayer, Beisitzer im VLBS für den Gehobenen Dienst

Seminar für Techn. Lehrerinnen/Techn. Lehrer- Fachpraxislehrer in Fulda

Die Thematik umfasste folgende Bereiche:

Inklusion an beruflichen Schulen, Möglichkeiten zur Inklusion in der Fachpraxis anhand von Beispielen zweier berufsbildender Schulen.

-          Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Fachpraxis

-          Verantwortung der Fachlehrkräfte bei der Sicherheitstechnik in der Fachpraxis

-          Arbeitsgruppe zur Fortschreibung der Einsatzmöglichkeiten für Fachlehrer

Zum Thema Inklusion an berufsbildenden Schulen, Moderation zum gesellschaftlichen Widerspruch referierte Dr. Martin Koch. Frau Schwarzweller, Schulleiterin in Mainz sprach von der Erfahrung aus ihrer Schule. Diese sind deckungsgleich mit dem Positionspapier „Inklusion“ des BLBS. Inklusion bedeutet wesentlich mehr als die Integration von bildungsbenachteiligten Schülerinnen und Schüler in unseren Schulen

Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Fachpraxis

Manfred Franz und Thomas Waldecker (beide TOL- Techn. Oberlehrer) waren die kompetenten Referenten zu diesem Thema: Die Lehrer tragen die Verantwortung für die Sicherheit und die Gesundheit ihrer Schülerinnen und Schüler auch dann, wenn es ihnen nicht ausdrücklich mitgeteilt wurde!

Führungskräfte ohne Verantwortung für den Arbeitsschutz gibt es nicht!

Dabei darf die Verantwortung des Schulträgers, der für die Sicherheit des Gebäudes, der Ausstattung, der Maschinen und Geräte und deren Unterhalt mit Prüfungen verantwortlich ist, nicht vergessen werden.

Fazit :

TOL (Techn. Oberlehrer) Gerd Baumann, Experte für Techn. Lehrerinnen- und Techn. Lehrer im BLBS hat für die teilnehmenden Kolleginnen- und Kollegen ein Seminar mit interessanten Themen vorbereitet.

-          In Bayern und Baden Württemberg gibt es die meisten Techn. Oberlehrerinnen und

-          Aufstiegsqualifizierung nach A 13.

-          Fachpraktischer Unterricht ist weiterhin dringend notwendig.

Die Bedeutung des fachpraktischen Unterrichts an berufsbildenden Schulen von Gerd Baumer:

Wenn es Lehrerinnen und Lehrer für Fachpraxis nicht gäbe…

-          - würden Arbeitsabläufe nur theoretisch beschrieben

-          - gäbe es keinen Unterricht zur Vermittlung von berufspraktischen Kenntnissen und Fertigkeiten

-          - würden schwache Jugendliche nicht an eine für sie geeignete Berufsausbildung herangeführt

-          - wäre die Durchführung und Auswertung von Versuchen erschwert

-          - entfielen praktische Übungen zur Veranschaulichung von technologischen Zusammenhängen

-          - würden umfangreiche Lebenserfahrungen fehlen

-          - würden profunde berufspraktische Kenntnisse und ausgeprägte Erfahrungen im Umgang mit Menschen fehlen

-          Lehrkräfte für Fachpraxis sind eine tragende Säule der berufsbildenden Schulen und des dualen Ausbildungssystems!

-          Die Beschäftigung der Lehrerinnen und Lehrer für Fachpraxis in unseren Bundesländern darf nicht in Frage stehen.

-          Keine Berufliche Schule ohne Fachlehrkräfte!

Anmerkung: In unserem Saarland hat man die Ausbildung zur Techn. Lehrerin/Techn. Lehrer seit über 10 Jahren geschlossen.

„Es muss glatt ausgesprochen werden, dass wir in der Arbeitsschule neben dem theoretisch-wissenschaftlich durchgebildeten Lehrer noch einen zweiten nötig haben, den technisch durchgebildeten“   (Kerschensteiner 1909)

 

VLBS bei den Haushaltsgesprächen im Landtag

(Vertreter von VLBS [B. Haupenthal und J. Paul] und VLW [S. Peters-Klein und P. Koch] im Gespräch mit Gisela Kolb, SPD [Mitte])

Im Laufe des Monats November fanden im Landtag des Saarlandes die haushaltspolitischen Beratungen statt. Hierzu trafen sich Vertreter des VLBS gemeinsam mit Kollegen des VLW (Verband der Lehrer an Wirtschaftsschulen) mit allen Fraktionen um die gemeinsamen Forderungen für die berufliche Bildung im Saarland hinsichtlich des Doppelhaushaltes 2016/2017 deutlich zu machen.

Nachfolgende Stellungnahme bildete die Grundlage für die haushaltspolitischen Gespräche:

Stellungnahme zum Haushaltsplan 2016/2017 von VLW und VLBS

Veränderungen zum Haushaltsplan 2015

In Doppelhaushaltsplan für die Jahre 2016/2017 werden sechs A12-Stellen und weitere 28 A11-Stellen wegfallen. Dieser Wegfall von Stellen setzt die Kürzungen fort, die im Plan für 2015 begonnen wurden. Die Kürzungen sind grundsätzlich kritisch zu sehen, da in den kommenden Jahren weiterhin große Herausforderungen auf die beruflichen Schulen zukommen werden. Diese sind nicht mit weniger Stellen zu bewältigen. So ist zu befürchten, dass insbesondere aufgrund des aktuellen Zustroms an Flüchtlingen Kosten entstehen werden, die zurzeit noch unkalkulierbar sind. Weiterhin werden wir uns mit dem Thema Inklusion beschäftigen müssen. Die FOS.Plus wirft ebenfalls noch ungeklärte, auch finanzielle Fragen auf. Dauerbrenner sind nach wie vor die Lehrergesundheit, der Abbau der Fehlstunden, eine Lehrerreserve, die mobil für erkrankte Kolleginnen und Kollegen einspringen kann und die lange Dauer der Ausschreibungs- und Besetzungsverfahren. In diesem Bereich wird vom MBK bereits seit Jahren ein großes Sparprogramm praktiziert, indem diese Verfahren sehr lange dauern und freie Funktionsstellen gar nicht ausgeschrieben werden.

 

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Ergebnisse der aktuellen Einkommensrunde

Tarifabschluss Landesbeschäftigte - Russ: Einigung jetzt auf Landesbeamte übertragen

(dbb) Die Einigung in den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) am 28. März 2015 in Potsdam hat der Zweite Vorsitzende und Verhandlungsführer des dbb beamtenbund und tarifunion, Willi Russ, als tragfähigen Kompromiss bezeichnet: „Die lineare Einkommenserhöhung um durchschnittlich 4,61 Prozent, mindestens 75 Euro, stellt sicher, dass die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder in den kommenden zwei Jahren einen echten Reallohngewinn verbuchen können und Anschluss an die Einkommensentwicklung bei Bund und Kommunen halten. Das war für uns der zentrale Benchmark.“

 

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